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StVO-Day am 27. April 2021 ab 16:30 Uhr

Am 27. April jährt sich die Veröffentlichung der neuen Straßenverkehrsordnung (StVO) zum ersten Mal und damit das Totalversagen des Bundesverkehrsministers Andreas Scheuer, die StVO mit ihren kleinen, aber wichtigen Änderungen für mehr Verkehrssicherheit vollumfänglich in Kraft zu setzen.

Zur Erinnerung: In der StVO-Novelle wurde gegen das Zitiergebot verstoßen, es fehlten im ersten Teil die Hinweise auf die entsprechenden §§ des Straßenverkehrsgesetzes. So ist die StVO-Novelle zumindest in Teilen nicht gültig und wird nicht angewendet.

Am 27. April wollen wir mit einer großen Aktion wieder auf diesen Umstand aufmerksam machen.

Das Aktionsbündnis für den StVO-Day hat 100 Poolnudeln für diesen Zweck gespendet bekommen. Damit wollen wir eine fantasievolle Rundfahrt in Osnabrück organisieren. Ab 17 Uhr bis 17:30 Uhr ist eine Pressepräsentation mit Kundgebung geplant.

Wir werden zu diesem Termin auch "StVO-konforme Poolnudeln" als Abstandszeiger vorstellen. Denn bei der Aktion im letzten Jahr bekamen zwei von uns eine Anzeige wegen Verstoß gegen die Ladungssicherungsvorschriften in §22 Abs. 5 StVO. Die NOZ hat im Herbst darüber berichtet. Diesmal wollen wir es mit lustigen, dickeren oder beleuchteten Poolnudeln besser machen. Die Aktion ist als Demo angemeldet.

Der Versammlungsort und Startpunkt ist der Parkplatz am Moskaubad, Limberger Str. 47, 49080 Osnabrück im Stadteil Wüste.

Petition für die Verlegung der Bundesstr. 68 aus der Innenstadt heraus auf die A 1 und A 30

In den letzten sechs Jahren wurden in Osnabrück 11 Radfahrende und zu Fuß Gehende durch LKW getötet. Immer wieder kommt es zu schweren Unfällen mit LKW. Zuletzt wurde eine 49-jährige Radfahrerin im Juni 2020 an der Kreuzung Schlosswall/Marinistraße getötet, als ein ortsunkundiger LKW-Fahrer einen spontanen Spurwechsel vorgenommen hatte.
Osnabrücker Verbände fordern zeitnahe Verlegung der B68.
Leitet Herunterladen der Datei einPressemitteilung des ADFC-Osnabrück vom 31. Januar 2021

Die Petitionsseite ist Öffnet externen Link in neuem Fensterhier

STADTRADELN

22. 01. 2021

Der ADFC-Osnabrück hat beim Landkreis Osnabrück einen Antrag für die Teilnahme am STADTRADELN gestellt.

"Wir möchten das Radfahren im Landkreis weiter fördern und daher die Beteiligung des Landkreises und der Landkreiskommunen am STADTRADELN vorschlagen.
Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie unser Anliegen fraktionsübergreifend unterstützen und in die Etatberatungen einbringen, damit sich der Landkreis Osnabrück am Stadtradeln beteiligt und damit den Menschen (und den Kommunen) im Landkreis die Teilnahme am Stadtradeln einfach macht.

Erläuterung zum Antrag „STADTRADELN“
Fahrradfahren ist ‚in‘, es liegt im Trend der Zeit und ist eine Antwort auf wichtige Zukunftsfragen, die durch die menschengemachte Erderhitzung auf uns zu kommen. Gerade in unserer Region aus Landkreis und Stadt Osnabrück ist Radfahren als Alltagsmobilität eine wichtige Lösung für bestehende und zukünftige Mobilitätsanforderungen. Es ist außerdem ressourcenschonend und gesundheitsfördernd.
STADTRADELN ist ein Wettbewerb, bei dem es darum geht, 21 Tage lang möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen. Kommunen und Landkreise treten dabei gegeneinander an, und innerhalb der Kommunen können Teams gebildet werden, die miteinander radeln. Alltagsradelnde sind dabei genauso angesprochen wie Gelegenheitsfahrende, jeder Kilometer zählt - erst recht wenn er sonst mit dem Auto zurückgelegt wird.
Dabei geht es zum einen darum, Menschen für das Radfahren zu begeistern und andererseits den Radverkehr in den Kommunen auf die Tagesordnung zu setzen. Über die mitgelieferte Meldeplattform RADar! Können die Teilnehmer zusätzlich Problemstellen im Radwegenetz schnell und unkompliziert der Verwaltung melden. Die Stadt Osnabrück nimmt seit über 10 Jahren am Stadtradeln teil, seit 2016 ist auch Wallenhorst dabei. Durch die Teilnahme des Landkreises würde den Kommunen die Teilnahme erheblich erleichtert, da die Kosten und der organisatorische Aufwand für die Kommunen dadurch deutlich gesenkt würden. Außerdem könnten Radelnde, deren Kommune nicht teilnehmen möchte, über den Landkreis teilnehmen.
Durch einen gemeinsamen Aktionszeitraum mit der Stadt Osnabrück würde außerdem der gemeinsame Verkehrsraum von Landkreis und Stadt betont und der Landkreis von der Erfahrung der Stadt bei der Umsetzung profitieren. Stadtradeln wäre in diesem Jahr auch eine gute Gelegenheit, die Aktivitäten des Landkreises im Bereich der Radverkehrsförderung bei den Bürgern zu platzieren."

Leitet Herunterladen der Datei einDer ganze Antrag ist hier als PDF


Umfrage zum Fahrradparken

Die Stadt Osnabrück möchte die Kombination Fahrrad / Bahn weiter unterstützen und plant am Altstadtbahnhof den Bau eines automatisierte Fahrradparkhauses. Ein Förderantrag dazu wurde beim „Förderprogramm zur Förderung innovativer Projekte zur Verbesserung des Radverkehrs in Deutschland“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur gestellt. Im Rahmen des Förderantrags wird eine Akzeptanzuntersuchung erstellt.

Für die Planung ist es wichtig, die Meinung der Nutzerinnen und Nutzer zu erfahren. In normalen Zeiten wären die Menschen, die am Altstadtbahnhof ein- und aussteigen, direkt befragt worden. Da dies unter den Bedingungen der Corona-Pandemie zurzeit nicht geht, ist nun eine Online-Umfrage gestartet, die sich an alle Interessierte wendet. Nicht nur die Meinung derjenigen, die jetzt schon die Kombination Rad und Bahn am Altstadtbahnhof nutzen, ist dabei wichtig. Auch die Einschätzungen aller Bürgerinnen und Bürger, wie das Angebot an gesicherten Fahrrad-Abstellplätzen am Bahnhof aussehen sollte, ist für die Einschätzung bedeutsam. Die Ein- und Aussteigenden am Altstadtbahnhof werden mit Plakaten und Flyern auf die Online-Umfrage besonders hingewiesen.

Die Umfrage ist ab 11. Januar bis 10. Februar 2021 hier Öffnet externen Link in neuem Fensteronline

Stellungnahme des ADFC zur zur Radverkehrsdiskussion

Vor dem Hintergrund des jüngsten tragischen Unfalls am 7. Juli 2020, bei dem eine 49 Jahre alte Mutter und Lehrerin um Leben kam, überbieten sich einige Parteien in Osnabrück mit Vorschlägen zur Radverkehrspolitik.
Dabei hat der Rat am 28. Mai 2019 einstimmig den wegweisenden Fahrradstadtstadtbeschluss „Radverkehr stärken – Infrastruktur ausbauen“ gefasst: „Die Stadt Osnabrück setzt sich das Ziel, in der folgenden Dekade bis 2030 unter die Top 5 der radverkehrsfreundlichsten Städte Deutschlands vorzustoßen und dort zu bleiben.“
Es braucht jetzt keine neuen Konzepte; es reicht, entsprechend des „Fahrradstadtbeschlusses“ die Maßnahmen des Radverkehrsplans endlich anzupacken und umzusetzen. In Anbetracht der Kommunalwahl im nächsten Jahr werden wir und die Wähler die Politiker und Parteien an den Taten messen, an den umgesetzten Beschlüssen und nicht an alten oder neuen Konzepten. Daher haben wir diesen Brief an die Parteien im Stadtrat geschickt:

Dr.-Ing. Wolfgang Driehaus, 2. Vorsitzender und verkehrspolitischer Sprecher des ADFC Osnabrück beim Briefeinwurf der Stadtverwaltung. - Klick auf das Bild öffnet den Brief als PDF.

Kidical Mass fährt am Weltkindertag durch Osnabrück.

Am 20. September, dem bundesweiten Aktionswochenende und Weltkindertag hat der ADFC Osnabrück zur Kidical Mass, der Kinder- und Familien-Fahrraddemonstration aufgerufen.
Die Beteiligung war groß, viele kleine Radler eroberten mit ihren Familien die Straßen in Osnabrück. Insgesamt waren es weit über 300 Radler, die kleinsten davon waren sogar Laufrädern unterwegs.
Ab 16 Uhr ging es auf einer etwa 6 km langen Strecke vom Schlosspark durch die westliche Vorstadt auf den Marktplatz zur Abschlusskundgebung. Die Kidical Mass fordert Städte, in denen Kinder selbständig mit dem Fahrrad mobil sein können. Dazu müssen wir Osnabrück zu einer kinder- und fahrradfreundlichen Stadt umbauen. Schritte dahin sind die Umsetzung des Fahrradstadtbeschlusses vom Mai 2019, Bau und Ausbau von geschützten Radwegen an den Hauptverkehrsstraßen, die sofortige Inkraftsetzung der ursprünglichen StVO-Novelle vom April diesen Jahres sowie Tempo 30 innerorts.

Die Kidical Mass ist in Osnabrück angekommen und wird nicht wieder verschwinden. Das nächste Mal wird sie von einem noch breiteren Aktionsbündnis getragen.


Film der ganzen Tour bei Youtube:

Öffnet externen Link in neuem Fensterhttps://www.youtube.com/watch?v=bWXk4BXFzqk

 

E-Mail: info(..at..)adfc-osnabrueck.de

Der ADFC - KV Osnabrück ist die Interessenvertretung der Radfahrer in Stadt und Landkreis Osnabrück.

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